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Mehrheit der Regensburger will verlängerte Ostumgehung und Sallerner Regenbrücke
Stadtnorden hofft auf Verkehrsentlastung
Endlich kann es wahr werden: Weniger Verkehr in Sallern und in der Lappersdorfer Straße. Sehr viel besserer Lärmschutz entlang der Nordgaustraße. Weniger Verkehr in der Konradsiedlung und Lärmschutz an der Bahnlinie am Brandlberg. Der Stadtnorden hofft, dass die Verlängerung der Ostumgehung und die Sallerner Regenbrücke schnell umgesetzt werden. Denn selten brachte ein Verkehrsprojekt so viele Vorteile für die Bürger im Vergleich zu etwaigen Problemen.
Die Lärm- und Abgasbelastung an der Amberger Straße ist für die Anwohner derzeit schier unerträglich. Lange Autokolonnen ziehen an den Balkonen und Haustüren vorbei. Tag für Tag. Für die CSU ist daher klar: Die Wohngebiete im Stadtnorden brauchen wieder Luft zum Atmen, hier muss schnell etwas geschehen.
Fachleute sind sich einig, dass der Verkehr durch die Konradsiedlung am deutlichsten eingedämmt werden kann, wenn die Osttangente nach Haslbach verlängert wird und gleichzeitig die Amberger Straße und die Lappersdorfer Straße durch den Bau der Sallerner Regenbrücke entlastet werden. Genau diese beiden Projekte will die CSU verwirklichen. Sollte das Vorhaben jedoch durch einen Bürgerentscheid gekippt werden, haben darunter vor allem die Anlieger in den Wohngebieten des Stadtnordens zu leiden.
Es ist unvermeidbar, dass die spürbaren Verbesserungen für die große Mehrheit der Bürger des Stadtnordens mit einer Zunahme des Verkehrs an anderer Stelle verbunden sind. Doch dort profitieren die Anwohner von den gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutzmaßnahmen beim Bau neuer Straßen. So - und nur so - können für die seit Jahren lärmgeplagten Anwohner der Nordgaustraße endlich Lärmschutzmaßnahmen verwirklicht werden. Teilweise ist an der Nordgaustraße sogar eine Einhausung möglich. Außerdem wird durch die Verlängerung der Osttangente endlich ein Lärmschutz an der Bahnstrecke Regensburg-Weiden möglich gemacht.
Mit dem Planfeststellungsbeschluss der Regierung der Oberpfalz werden die rechtlichen Grundlagen für den Ausbau der Nordgaustraße mit Lärmschutzwänden und einer Einhausung sowie für den Bau der Sallerner Regenbrücke geschaffen. Über die Einhausung freut sich Dr. Bernhard Mitko, der Ortsvorsitzende von Reinhausen-Sallern besonders: „Die Forderung nach einer solchen Einhausung hat unser Ortsverband schon vor etwa 15 Jahren erhoben. Wenn sie jetzt gebaut wird, ist das ein echter Gewinn für die Anwohner und ein großer Erfolg für uns“, freut sich Mitko, der auch als Stadtratskandidat für die CSU antritt.
Die Vorteile dieser Baumaßnahmen für die Bürger im Stadtnorden überwiegen also bei weitem. Schade, dass die Gegner zum Teil mit falschen Argumenten arbeiten. Denn auch aus Sicht des Umweltschutzes sind die verlängerte Osttangente und die Sallerner Regenbrücke gute Zukunftsprojekte. Durch die Vermeidung des Stop-and-go-Verkehrs in den Wohngebieten und die Verkürzung der Fahrzeiten (z.B. kein Umweg mehr über Sandgasse, Wutzlhofen nach Haselbach) werden weniger Abgase und Feinstaub in die Luft geblasen. Aufgrund der aufwändigen Bauweise der Sallerner Regenbrücke befürchten die Gutachter auch keinerlei Auswirkungen auf die Frischluftschneise „Regen-Altstadt“. Freuen können sich übrigens auch die Radfahrer: Für sie ergeben sich durch neue Radwegeverbindungen beim Neubau der Sallerner Regenbrücke und der Nordgaustraße deutliche Verbesserungen. Das gilt auch für den Busverkehr!
Eine Bürgerinitiative verlangt eine Einhausung der Osttangente. Doch eine solche Einhausung würde dazu führen, dass die Bahnstrecke nicht einbezogen wird und somit auch sonst kein Schutz vor dem Bahnlärm errichtet werden könnte. Im Übrigen wären die Kosten so hoch, dass sie dem Steuerzahler nicht zumutbar sind. Die von der Stadtverwaltung und den Planern vorgesehenen Lärmschutzwände schützen vor dem Lärm durch die Straße und vor dem Lärm durch die Bahn. Und sie sind bezahlbar.
So sieht Verkehrspolitik bei der CSU aus:
► Möglichst wenig Verkehrslärm für die Anwohner von Straßen und Bahnlinien. Der Verkehr wird durch Straßen mit Lärmschutz geleitet. Wo kein Lärmschutz möglich ist, muss der Verkehr eingedämmt werden.
► Arbeitsplätze sichern durch gute Infrastruktur. Unsere Unternehmen sind auf günstige Straßen- und Schienenverbindungen angewiesen. Nur so bleibt Regensburg ein attraktiver Wirtschaftsstandort.
► Möglichst kurze Fahrzeiten für Pendler. Wer täglich in Regensburg zur Arbeit fährt, soll dafür nicht länger unterwegs sein, als unbedingt nötig.
► Busspuren und Radwege einrichten. Damit leistet die CSU einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Umwelt. Deshalb unterstützen wir - wo immer möglich - die öffentlichen Verkehrsmittel und den Radverkehr.
Regensburger sagen Ja zu Ostumgehung und Sallerner Regenbrücke
Bei einer repräsentativen Umfrage unter mehr als 1000 Regensburgern waren fast 60 Prozent der Befragten für den Bau der Sallerner Regenbrücke und die Verlängerung der Osttangente. Weitere 22 Prozent können sich teilweise mit dem Projekt anfreunden. Neun Prozent konnten zu dem Thema nichts sagen. Und nur 12 Prozent lehnen die beiden Projekte zur Entlastung des Stadtnordens ab.
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